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Mauritius      http://www.mauritius-embassy.de

Einwohner: 1,3 Mio.

Fläche: 2040 km2

Hauptstadt: Port Louis

Staatsform: Republik

Sprachen: Englisch

Analphabetenrate: 15,7%

Lebenserwartung: 72 Jahre

Religionen: Hinduismus, Christentum, Islam

SSP pro Kopf: 4090 US-$

Währung: 1 Mauritius-Rupie = 100 Cents

Hauptwirtschaftszweige: Zucker, Tee, Tabak, Textilien, Elektrotechnik, Tourismus

Geschichte: 1598 ergriffen die Holländer Besitz von der Insel, 1715 bauten die Franzosen Handelsstützpunkte, 1810 er­oberten die Briten die Insel. Im 19. Jh. setzte eine Masseneinwanderung von Indern ein. Mauritius wurde 1968 als par­lamentarische Monarchie innerhalb des Commonwealth unabhängig. 1992 laste sich Mauritius endgültig von Großbritan­nien und wurde Republik.

Natur: Die Inseln Mauritius und Rodrigues sind vulkanischen Ursprungs und von Korallenriffen umgeben. Mauritius ist ein etwa 600 m hohes Plateau mit einzelnen Bergstöcken. Agalega besteht aus zwei durch eine Sandbank miteinander ver­bundenen Koralleninseln. Auf den Inseln herrscht tropisch-ozeanisches Klima.

Wirtschaft: Etwa 70% der Anbauflache nehmen Zuckerrohrplantagen ein. Auch Tee und Tabak sind für den Export be­stimmt. Die fischreichen Gewässer um Mauritius werden vor allem von asiati­schen Fangflotten abgefischt. Die Indus­trie hat aufgrund einer gut ausgebauten Infrastruktur und billiger Arbeitskräfte gute Entwicklungschancen.

 

Mexiko     www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laenderinformationen/01-Laender/Mexiko.html

Einwohner: 107 Mio.

Fläche: 1.964.375 km2

Hauptstadt: Mexico

Staatsform: Präsidiale Bundesrepublik

Sprachen: Spanisch, indian. Sprachen

Analphabetenrate: 9,7%

Lebenserwartung: 75 Jahre

Religionen: Christentum

BSP pro Kopf: 6230 US-$

Währung: Mex. Peso

Hauptwirtschaftszweige: Tourismus, Erdöl, Petrochemie, Automobilbau

Geschichte: Unter den vielen Kulturen, die von den Olmeken Ober die Tolteken bis hin zu den Zapoteken reichen, ragen die Maya und Azteken heraus. 1370 grün­deten Letztere die Stadt Tenochtitlan an der Stelle des heutigen Mexiko-Stadt. Das Aztekenreich reichte von der Golf- bis zur Pazifikküste. Die Maya besiedelten die Halbinsel Yucatan und breiteten sich bis nach Honduras aus. Die Spanier fanden zu Beginn des 16. Jh. nur noch Reste der untergegangenen Kultur wieder. 1521 zerschlug Cortes das Aztekenreich. Die Spanier regierten rund 300 Jahre in der Region und beuteten die Bodenschatze (Silber) aus. 1821 erhielt Mexiko überra­schend die Unabhängigkeit, war aber bis 1910 in verschiedene Konflikte verwickelt und musste weite Teile seines Staates an die USA abtreten. Am Ende der Bauernre­volutionen entstand 1917 die weitgehend bis heute gültige Verfassung. Von 1929 bis 2000 war ununterbrochen die PRI an der Macht. Anfang 1994 wurde das Land durch einen Indio-Aufstand in Chiapas er­schüttert. Seither kam es auch in anderen Bundestaaten mehrfach zu sozialen und politischen Unruhen,

Natur: Am Westrand des Hochlandpla­teaus erhebt sich die Sierra Madre Occi­dental, ein durch Canyons zerschnittenes Gebirge. Jenseits des Golfs von Kalifor­nien bildet die Halbinsel Baja California eine Verlängerung der Küstenkordillere. Den südlichen Abschluss des Hochland­sockels bildet die Cordillera Volcanica­ ein Erdbebengebiet mit aktiven Vulkanen. Südlich davon erstreckt sich parallel zur Pazifikküste die Sierra Madre del Sur. Die nördlichen subtropischen Landesteile ha­ben trockene Sommerhitze und gemäßig­te winterliche Temperaturen. In den tropi­schen Gebieten ist es das ganze Jahr über feuchtheiß.

Wirtschaft: Angebaut werden Mais, Boh­nen, Weizen, Reis, Zuckerrohr, Sojaboh­nen, Gemüse, Zitrusfrüchte, Bananen, Kaffee, Baumwolle und Sisalhanf. Auch Viehzucht und Fischfang sind von Bedeu­tung. Erdöl und Erdgas sowie Metallerze (insbesondere Silber) und Minerale wer den gefördert. Die Industrie verarbeitet vor allem Agrar- und Montanrohstoffe.

 

Monaco      www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laenderinformationen/Monaco/Vertretungen_20Monaco.html

Einwohner: 35000

Fläche: 2 km2

Hauptstadt: Monaco

Staatsform: Konstitutionelle Monarchie

Sprachen: Französisch

Analphabetenrate: 1%

Lebenserwartung: 79 Jahre

Religionen: Christentum

Währung: Euro

Hauptwirtschaftszweige: Tourismus, Spielbank

Geschichte: Die Gründung des Fürsten­tums geht auf Francesco Grimaldi zurück. Während der Regentschaft Kaiser Karls V. kam es 1524 in spanische Hände, im 17. Jh. nahmen die Regenten der Grimaldi­dynastie den Fürstentitel an. Im Verlauf der Französischen Revolution wurde Mo­naco Frankreich angegliedert. Seit 1865 besteht eine Zollunion mit Frankreich.

Natur: Monaco erstreckt sich entlang einem Ausläufer der französischen See­alpen. Den größten Teil der Landesflache nimmt ein schmaler Küstenstreifen ein, der zum Hinterland steil ansteigt. Monaco hat mediterranes Klima.

 

Österreich     www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laenderinformationen/Oesterreich/Vertretungen_20Oesterreich.html

Einwohner: 8,2 Mio.

Fläche: 83.859 km2

Hauptstadt: Wien

Staatsform: Parlamentarische Bundes­republik

Sprachen: Deutsch

Analphabetenrate: 1 %

Lebenserwartung: 79 Jahre

Religionen: Christentum (röm.-kath.)

BSP pro Kopf: 26.720 US-$

Wahrung: 1 Euro = 100 Cents

Hauptwirtschaftszweige: Maschinen­bau, Metallproduktion, Nahrungsmittel, Holz, Papier, Chemie, Tourismus

Geschichte: Mit der Erhebung zum selb­ständigen Herzogtum Österreich durch Friedrich I. Barbarossa begann 1156 die eigenstaatliche Entwicklung des Landes, das seit 975 unter der Herrschaft der Ba­benberger gestanden hatte. Nach Anschluss an das Dritte Reich 1938 wurde Öster­reich 1945 in vier Besatzungszonen auf­geteilt. Die Zweite Republik erlangte 1955 endgültig die staatliche Souveränität, gleichzeitig verpflichtete sie sich zu immer wahrender Neutralität. 1995 trat Österreich der EU bei.

Natur: Osterreich gliedert sich in fünf Landschaftsraume: Ostalpen, östliches Vorland, Wiener Becken, nördliches AI­penvorland, Österreichisches Granit- und Gneisplateau. Die Ostalpen, die fast zwei Drittel des Staatsgebiets einnehmen, unterteilen sich in die Nördlichen und Südlichen Kalkalpen sowie die Zentralal­pen. Nach Osten gehen die Alpen in das östliche Vorland über, das den westlichen Randbereich des Ungarischen Tieflandes bildet. Nördlich daran schließt sich das Wiener Becken an. Zwischen Alpennord­rand und Donau liegt das nördliche Alpen­vorland. Westlich davon erstreckt sich das Österreichische Granit- und Gneisplateau, das im Nordwesten in den Böhmerwald übergeht. Osterreich liegt im Übergangs­bereich vom ozeanischen zum kontinen­talen Klima.

Wirtschaft: Knapp 50% der Staatsflache werden landwirtschaftlich genutzt, davon ein Drittel als Ackerland, vor allem in den nördlichen und östlichen Landesteilen. Der Wein- und Obstanbau konzentriert sich auf Niederösterreich, das Burgenland und die Steiermark.

 

Südafrika      http://www.suedafrika.org

Einwohner: 47,4 Mio.

Fläche: 1.219.090 km2

Hauptstadt: Pretoria

Staatsform: Präsidiale Republik

Sprachen: 11 Amtssprachen, darunter Afrikaans, Englisch, Sotho, Swzi, Zulu, Xhosa

Analphabetenrate: 17,6%

Lebenserwartung: 48 Jahre

Religionen: Christentum (prot.)

BSP pro Kopf: 2780 US-$

Währung: 1 Rand = 100 Cents

Hauptwirtschaftszweige: Bergbau, Automobile, Textilien, Rüstungsguter, Chemie, Nahrungsmittel

Geschichte: Khoikhoin sowie verschiede­ne Bantu sprechende Völker drangen wahrscheinlich ab dem 3. Jh. n. Chr. in das Land vor. 1652 wurde Kapstadt als Versorgungsstation für die niederländi­sche Ostindienkompanie gegründet. 1795 besetzten die Briten das Kapland und machten es in der Folge zu ihrer Kolonie. Um der britischen Herrschaft zu entgehen, wichen ab 1835 etwa 6000 Buren im "Großen Treck« nach Nordosten aus und verdrängten dort die Zulu. 1910 wurden alle Kolonien zur Südafrikani­schen Union vereinigt. Ab 1911 regierte eine weiße Minderheit Südafrika. 1948 wurde die seit 1911 praktizierte Rassen­trennungspolitik (Apartheid) offizielles Regierungsprogramm. Die Herrschaft der weißen Minderheit endete 1994, als massive wirtschaftliche Sanktionen und innenpolitische Unruhen die Regierung zur Aufgabe der Apartheidpolitik zwang. Im Februar 1997 trat eine neue Verfassung ein.

Wirtschaft: Mehr als zwei Drittel des Landes sind unbewohnbar. Rund 10% der Fläche werden ackerbaulich genutzt. Die Küste ermöglicht ertragreichen Fischfang. Bei der Förderung von Gold, Diamanten, Platin, Chrom-, Mangan- und Uranerzen, Vanadium, Antimon und Asbest nimmt Südafrika weltweit eine führende Stellung ein. Neben Eisen-, Stahl- und chemischer Industrie sowie Maschinen- und Fahr­zeugbau sind Lebensmittel- und Textil­industrie von größter Bedeutung.

 

Thailand     http://www.thaiembassy.de

Einwohner: 64,2 Mio.

Fläche: 513.115 km2

Hauptstadt: Bangkok (Krung Thep)

Staatsform: Konstitutionelle Monarchie

Sprachen: Thai

Analphabetenrate: 7,4%

Lebenserwartung: 70 Jahre

Religionen: Buddhismus, Islam

BSP pro Kopf: 2190 US-$

Währung: 1 Baht = 100 Stangs

Hauptwirtschaftszweige: Tourismus, Forstwirtschaft, Elektroindustrie, Elektro­nik, Textilien

Geschichte: Im frühen 6. Jh. drangen die Khmer aus Kambodscha nach Thailand ein und errichteten ein eigenes Reich, das bis zum 13. Jh. eine Blütezeit erlebte. Seit 1932 ist das Gottkönigtum abgeschafft, aus der absoluten wurde eine konstitutionelle Monarchie, die trotz diverser Militärregierungen unangefochten auf dem Thron sitzt. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte Thailand an der Seite Japans; in der Nachkriegszeit verhinder­ten Staatsstreiche eine Demokratisierung.

Natur: Der Kernraum Thailands besteht aus der fruchtbaren Schwemmlandebene des Menam-Tieflands, an das sich im Os­ten das Khorat-Plateau anschließt. Auf der Malaiischen Halbinsel bilden die west­lichen Gebirgszüge eine Steilküste, der zahlreiche Inseln vorgelagert sind. Der Osten ist von weiten Küstenebenen ge­säumt. Es herrscht tropisch-wechsel­feuchtes Klima.

 Wirtschaft: Thailand ist weltweit der größte Reisexporteur und besitzt bei Naturkautschuk den zweitgrößten Welt­marktanteil. Große Bedeutung besitzt auch der Fischfang. Thailand gehört zu den bedeutendsten Förderländern von Zinn. Wichtigste Industriezweige sind die Nahrungsmittel-, Elektro- und Elektronik­industrie. Eine wichtige Devisenquelle ist der Tourismus.

 

Venezuela      http://www.botschaft-venezuela.de

Einwohner: 26,8 Mio.

Fläche: 912.050 km2

Hauptstadt: Caracas

Staatsform: Präsidiale Bundesrepublik

Sprachen: Spanisch

Analphabetenrate: 7%

Lebenserwartung: 73 Jahre

Religionen: Christentum

BSP pro Kopf: 3490 US-$

Währung: Bolivar

Hauptwirtschaftszweige: Erdöl, Bergbau

Natur: Im Nordwesten spaltet sich der östliche Strang der kolumbianischen Kordillere in die Sierra de Perija und die Cordillera de Merida auf. Diese umschlie­ßen die Senke von Maracaibo mit dem Lago de Maracaibo. Das Orinoco-Tiefland nimmt den Mittelteil des Landes ein. Das Hochland von Guayana (Macizo de Guayana) erstreckt sich fast über die ge­samte südliche und südöstliche Landes­hälfte. Entsprechend der Höhenstufung gibt es eine heiße, eine warm-gemäßigte und eine kalte Klimazone.

Wirtschaft: Nur 20% der Fläche werden landwirtschaftlich genutzt.

 

USA     http://german.germany.usembassy.gov

Einwohner: 298,2 Mio.

Fläche: 9.631.418 km2

Hauptstadt: Washington, D.C.

Staatsform: Präsidiale Bundesrepublik

Sprachen: Englisch

Analphabetenrate: 1 %

Lebenserwartung: 77 Jahre

Religionen: Christentum (prot., röm.-kath.)

BSP pro Kopf: 37.610 US-$

Währung: 1 US-Dollar = 100 Cents

Hauptwirtschaftszweige: Kraftfahrzeu­ge, Nahrungsmittel, Chemie, Maschinen­bau, Flugzeuge, Rüstungs-, Elektronik­industrie, Erdöl, Erdgas

Geschichte: Ais die ersten Europäer im 16. Jh. Nordamerika betraten, lebte dort eine Vielzahl verschiedener Indianer­stämme, die in kurzer Zeit fast vollständig vernichtet wurden. Den britisch-französi­schen Kolonialkrieg (1754-1763) ent­schied Großbritannien für sich. Der Nord­amerikanische Unabhängigkeitskrieg 1775 bis 1783 brachte die Trennung vom Mutterland. 1776 wurde die Unabhängig­keitserklärung der 13 Kolonien verkündet. Die Abspaltung der Südstaaten führte zum Burgerkrieg (1861-1865). Der japanische überfall auf Pearl Harbor 1941 veranlasste die USA, in den Zweiten Weltkrieg einzutreten. Präsident John F. Kennedy (1901-1963) meisterte 1962 die Kuba-Krise. Der Vietnam-Krieg und die spätere Niederlage stürzten das Land in eine tiefe moralische Krise. Im 20. Jh. stiegen die USA zur wirtschaftlichen und militärischen Weltmacht auf. Nach den Terroranschlagen vom 11. September 2001 rief die Regierung Bush zur Be­kämpfung des internationalen Terrorismus auf und griff 2003 den Irak an, um angeb­liche Massenvernichtungswaffen vollstän­dig zu zerstören und das Regime Saddam Husseins zu entmachten.

Natur: Das Kerngebiet der USA gliedert sich großräumig in zwei große Gebirgs­systeme (die Kordilleren im Westen, die Appalachen im Osten), die dazwischen liegenden Inneren Ebenen mit dem Mis­sissippibecken einschließlich des Gebiets der Großen Seen sowie die Küstenebenen am Golf von Mexiko und am Atlantik. Die Kordilleren bilden eine gewaltige Nord­Süd-Barriere durch den ganzen Westteil des Landes. Zwischen den Gebirgsketten liegen tief eingebrochene Graben wie das Kalifornische Längstal (Great Valley) und das Death Valley. Den zentralen Teil der USA bilden die Inneren Ebenen. Von den Appalachen fällt das Land zum Tiefland des Mississippi ab. Westlich davon steigt es zu den Great Plains an. Die meisten Landesteile haben kontinentales Klima, nur die Pazifikküste unterliegt dem aus­gleichenden Einfluss des Meeres, Kalifor­nien hat ein winterfeuchtes Klima.

Wirtschaft: Im Süden werden Soja, Erd­nüsse und Tabak angepflanzt. Im Bereich der Neuenglandstaaten bis Minnesota dominieren Milchwirtschaft und Futter­mittelanbau, in dem südlich daran an­schließenden Mais-Soja-Mischgebiet gibt es bedeutende Mastviehzuchten. Hoch­entwickelter Obst- und Gemüseanbau so­wie Rebkulturen finden sich in Kalifornien. Bedeutende Vorkommen gibt es bei Kohle, Erdöl und Erdgas; ferner werden Molybdän, Eisenerz, Kupfer, Blei, Zinn, Quecksilber, Gold und Silber, Uran u. a. gefördert.

 

 

 

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