
Dominikanische Republik http://www.dominikanischeskonsulathamburg.de

Einwohner: 8,9 Mio.
Fläche: 48.442 km2
Hauptstadt: Santo Domingo
Staatsform: Präsidiale Republik
Sprachen: Spanisch
Analphabetenrate: 12,3%
Lebenserwartung: 67 Jahre
Religionen: Christentum (röm.-kath.)
BSP pro Kopf: 2070 US-$
Währung: Peso
Hauptwirtschaftszweige: Tourismus, Zucker, Tabak, Eisen, Stahl
Geschichte: Auf Hispaniola lebten vor der Ankunft der Europäer die Arawaken, die von den Spaniern fast völlig ausgerottet wurden. Portugal, Spanien und Frankreich kämpften um die Vorherrschaft auf der Insel. Im Westteil wurde Haiti gegründet, der Ostteil wurde 1844 als Dominikanische Republik unabhängig. Zwischen 1844 und 1930 gab es 56 Revolutionen und 43 Präsidenten. Das Trujillo-Regime beherrschte ab 1930 30 Jahre lang die Politik des Landes. Erst nach 1961 erfolgte eine Liberalisierung des Landes.
Natur: Das Land nimmt den Ostteil von Hispaniola ein. Vier Gebirgsketten durchziehen den Staat von Nordwest nach Südost. Zwischen den Gebirgen verlaufen lang gestreckte Tieflandfurchen: Im Südwesten liegt der salzhaltige Lago Enriquilo. Im Südosten erstreckt sich eine breite Küstenebene. Das randtropische Klima wird vom Nordostpassat beeinflusst.
Wirtschaft: Nach wie vor ist die südöstliche Küstenebene traditionelles Zuckerrohranbaugebiet. Kaffee, Tabak und Kakao stammen aus kleinbäuerlichen Betrieben im Norden. Abgebaut werden vor allem Gold, Silber, Salz und Gips.
Fidschi http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laenderinformationen/Fidschi/Sicherheitshinweise.html

Einwohner: 848.000
Fläche: 18.333 km2
Hauptstadt: Suva
Staatsform: Republik
Sprachen: Englisch
Analphabetenrate: 7,1%
Lebenserwartung: 68 Jahre
Religionen: Christentum, Hinduismus, Islam
BSP pro Kopf: 2360 US-$
Währung: Fidschi Dollar
Hauptwirtschaftszweige: Tourismus, Nahrungsmittel, Textilien, Holz
Geschichte: 1643 sichtete Seefahrer Abel Tasman als erster Europäer die FidschiInseln. 1874 übernahm Großbritannien die Fidschi-Inseln als Kronkolonie, 1970 wurden die Inseln in die Unabhängigkeit entlassen. 1987 erklärten die neuen Machthaber Fidschi zur Republik. 2000 kam es zu Auseinandersetzungen um die Gleichstellung der indischen Bevölkerung.
Natur: Das Staatsgebiet von Fidschi umfasst 110 bewohnte und 210 weitere größere Inseln. Die beiden Hauptinseln Viti Levu und Vanua Levu machen 84% der Landfläche aus. Die größeren Inseln bestehen aus vulkanischem Gestein und sind von Korallenriffen umgeben. Sie werden von stark zerklüfteten Gebirgslandschaften und einem flachen Küstenstreifen geprägt. Das tropisch-maritime Klima wird vom Südostpassat bestimmt.
Wirtschaft: Wichtigstes Anbauprodukt ist das Zuckerrohr, daneben werden Kokospalmen, Reis und Bananen angepflanzt. Die großen Edelholzbestande der Wälder werden zunehmend forstwirtschaftlich genutzt. Der Fischfang in den Küstengewässern dient vorwiegend dem Export. Es werden u. a. Gold und Silber abgebaut, daneben Mangan-, Kupfer- und Eisenerz. Große Bedeutung hat der Fremdenverkehr.
Indonesien:

http://botschaft-indonesien.de
Einwohner: 222,8 Mio.
Fläche: 1.922.570 km2
Hauptstadt: Jakarta
Staatsform: Präsidiale Republik
Sprachen: Bahasa-Indonesisch
Analphabetenrate: 12,1%
Lebenserwartung: 67 Jahre
Religionen: Christentum, Hinduismus, Islam
BSP pro Kopf: 810 US-$
Währung: Rupiah
Hauptwirtschaftszweige: Nahrungsmittel, Textilien, Erdöl
Geschichte: Ab etwa 2500 v. Chr. besiedelten altmalaiische Volker vom asiatischen Festland aus den indonesischen Archipel. Um die Zeitenwende begann die Kolonisation durch die Inder. Ab dem 13. Jh. drang der Islam vor, der sich bis Ende des 16. Jh. über den indonesischen Inselraum ausbreitete. Mit der Besetzung Indonesiens durch die Japaner 1942 fand die niederländische Kolonialherrschaft ihr Ende. 1949 erreichte der Vielvölkerstaat seine Unabhängigkeit. In den 1980er Jahren kam es zu antichinesischen Ausschreitungen.
Natur: Der größte Teil der Landesflache wird von den Gebirgsketten des Sundasystems eingenommen, zwischen dem sich Senken und weite Sumpfareale sowie Schwemmlandebenen erstrecken. Im Gebirgsgürtel reihen sich über 300 Vulkane aneinander. Im Osten dominiert wechselfeucht-monsunales Klima. Im mittleren und westlichen Staatsgebiet herrscht der feuchte Westmonsun vor.
Wirtschaft: Rund 18% der Staatsfläche werden landwirtschaftlich genutzt, wichtigste Nahrungspflanze ist der Reis. Bei einigen Agrarprodukten (Naturkautschuk, Kopra, Palmkerne, Papayas, Pfeffer, Tee, Kaffee) gehört das Land zu den weltweit führenden Produzenten. Es ist zudem größter Holzexporteur in Südostasien. Indonesien ist reich an Bodenschatzen (Zinn, Nickel, Mangan, Bauxit). Wichtigster Wirtschaftszweig ist die Erdöl- und Erdgasgewinnung und -verarbeitung.
Jamaika

http://www.jamaican-embassy-berlin.de/en/index.html
Einwohner: 2,7 Mio.
Fläche: 11.420 km2
Hauptstadt: Kingston
Staatsform: Parlamentarische Monarchie
Sprachen: Englisch
Analphabetenrate: 12,4%
Lebenserwartung: 71 Jahre
Religionen: Christentum
BSP pro Kopf: 2760 US-$
Währung: Jamaika-Dollar
Hauptwirtschaftszweige: Tourismus, Bauxit, Bananen
Geschichte: Nach der Eroberung der Insel1509 führten die Spanier ab 1517 afrikanische Sklaven ein. 1655 brachten die Engländer das Land in ihre Gewalt und machten es 1866 zur Kronkolonie. Nach der Abschaffung des Sklavenhandels 1838 kam es zum wirtschaftlichen Niedergang Jamaikas. 1962 erlangte die Insel schließlich die Unabhängigkeit.
Natur: Ein tief zerschnittenes Faltengebirge durchzieht die ganze Insel von West nach Ost. Zwei Drittel der Insel bestehen aus verkarsteten Kalksteinplateaus, in denen es viele Tropfsteinhöhlen gibt. Im Norden und Suden trennen schmale Küstenebenen das Gebirge vom Meer. Die Küsten auf der Südseite sind versumpft, im Norden werden sie von Sandstranden gesäumt. Das tropisch-warme und feuchte Klima der Insel wird vom Nordostpassat geprägt.
Wirtschaft: Grundlagen der Wirtschaft sind Bauxitförderung, Zuckerrohranbau (Plantagen) und Tourismus. Jamaika ist der größte karibische Produzent und Exporteur von Marihuana.
Kanada www.international.gc.ca/missions/germany-allemagne/menu-deu.asp

Einwohner: 32,3 Mio.
Fläche: 9.984.670 km2
Hauptstadt: Ottawa
Staatsform: Parlamentarische Monarchie
Sprachen: Englisch, Französisch
Analphabetenrate: 1 %
Lebenserwartung: 80 Jahre
Religionen: Christentum (röm.-kath., prot.)
BSP pro Kopf: 23.930 US-$
Währung: 1 Kanada Dollar = 100 Cents
Hauptwirtschaftszweige: Nahrungsmittel, Chemie, Elektrotechnik, Holz, Papier, Fahrzeugbau
Geschichte: Die Ureinwohner Kanadas kamen in vorgeschichtlicher Zeit aus Asien über die Beringstraße nach Amerika. Ab Beginn des 17. Jh. gründeten Franzosen und Engländer Kolonien auf kanadischem Gebiet und konkurrierten um die Herrschaft. Nach dem »Siebenjährigen Krieg« (1756-1763) wurde Kanada den Briten zugesprochen. 1774 wurde der Quebec Act erlassen, der den katholischen Frankokanadiern besondere Rechte zusicherte. Nach dem Nordamerikanischen Unabhängigkeitskrieg (1775-1783) wurden alle Gebiete südlich der großen Seen den USA zugesprochen. 1867 gab das britische Parlament dem Land eine bundesstaatliche Ordnung. Die Provinzen Ontario, Quebec, Neuschottland und Neubraunschweig wurden zum Dominion of Canada vereinigt. British Columbia trat der Föderation 1871 bei, die Prinz-Edward-lnseI1873. Zuletzt schloss sich 1949 auch Neufundland an. 1931 wurde Kanada von Großbritannien unabhängig.
Natur: Etwa die Hälfte Kanadas nimmt der flache Kanadische Schild ein. Nach Westen schließen sich die Ebenen der Great Plains an. Den Raum zum Pazifik hin bedecken die Nordamerikanischen Kordilleren. Die Eiszeit formte die Landschaft des Saint Lawrence River und der Großen Seen. Im Osten erstrecken sich Ausläufer der flachhügeligen Appalachen. Marschebenen und Fjorde bestimmen den atlantischen Küstenraum. Die riesige Ausdehnung des Landes und die an der Küste entlang streichenden kalten Meeresströmungen bewirken ein sehr kontinentales Klima, das nur an den Kusten unter maritimen Einfluss gerat. Ohne schützende Gebirge dringen arktische Luftmassen bis weit nach Suden vor.
Wirtschaft: Etwa 7% der Flache werden landwirtschaftlich genutzt, fast 50% des Landes sind bewaldet. Kanada zahlt zu den großen Fischereinationen der Erde. Eisen, Nickel, Zink, Blei, Kadmium, Kupfer, Magnesium, Gold, Silber, Platin und Uran werden abgebaut.
Kenia

http://www.africa.de/kenia
Einwohner: 34,3 Mio.
Fläche: 582.000 km2
Hauptstadt: Nairobi
Staatsform: Präsidiale Republik
Sprachen: Kisuaheli Englisch
Analphabetenrate: 26,4 %
Lebenserwartung: 47 Jahre
Religionen: Christentum, Naturreligionen, Islam
BSP pro Kopf: 390 US-$
Währung: Kenia-Schilling
Hauptwirtschaftszweige: Tourismus, Tee, Blumen, Kaffee, Papier, Erdöl
Geschichte: Das ostafrikanische Land gehört wahrscheinlich zu den ältesten menschlichen Siedlungsgebieten der Erde. 1498 entdeckte der portugiesische Seefahrer Vasco da Gama die Küste. Die Portugiesen übernahmen für mehr als 200 Jahre die Handelskontrolle in den Küstenstädten. 1729 ergriff der Sultan von Oman von dem Landstrich Besitz. 1895 wurde Kenia zum britischen Protektorat erklärt, 1920 erhielt es den Status einer Kronkolonie. 1952 kam es aus Protest gegen die britische Kolonialpolitik zum Aufstand der Mau-Mau-Bewegung, die von den Briten blutig niedergeschlagen wurde. Politische Reformen sollten schrittweise die Unabhängigkeit vorbereiten, die Kenia 1963 erhielt. Präsident Kenyatta regierte bis zu seinem Tod 1978 ebenso wie sein Nachfolger Arap Moi das Land autokratisch. 1992 fanden nach 26 Jahren wieder freie Wahlen statt.
Natur: Hinter der Küstenebene steigt das Land zum Inneren stetig an. Das Hinterland prägen einförmige Plateau- und Hügellandschaften. Den Kernraum bildet das Keniahochland; es wird durch das Rift Valley geteilt. Der vergletscherte Mount Kenya ist das größte der Vulkanmassive, die sich beiderseits der Grabenzone erheben. Nach Westen fällt das zentrale Hochland zum Becken des Lake Victoria ab. Es herrscht tropisches Klima, das im nördlichen Bereich trockenheiß ist.
Wirtschaft: Für den Export wird Kaffee, Tee, Sisal, Baumwolle, Zuckerrohr, Weizen, Gemüse, Obst, Blumen und Pyrethrum (Insektizid) produziert. In größerem Umfang wird nur Sodaasche, Flussspat, Salz und Kalkstein abgebaut.
Kuba

http://www.botschaft-kuba.de
Einwohner: 11,3 Mio.
Fläche: 110.860 km2
Hauptstadt: Havanna (La Habana)
Staatsform: Sozialistische Republik
Sprachen: Spanisch
Analphabetenrate: 3,1%
Lebenserwartung: 77 Jahre
Religionen: Christentum (röm.-kath.)
Währung: 1 Kuba Peso = 100 Centavos
Hauptwirtschaftszweige: Tourismus, Nahrungsmittel, Genußmittel
Geschichte: Kuba wurde 1492 durch Kolumbus entdeckt. Erst 1511 gelang es, die Insel für die spanische Krone in Besitz zu nehmen. Ab 1513 wurden afrikanische Sklaven ins Land gebracht. 1902 wurde das Land eine unabhängige Republik. 1959 begann mit dem Einzug Fidel Castros in die Regierung die Geschichte der sozialistischen Republik Kuba, die 1961 gegründet wurde. Chruschtschows Versuch, Kuba zur vorgeschobenen Raketenbasis der Sowjetunion auszubauen, löste im Oktober 1962 die Kuba-Krise aus. Fidel Castro lehnt die politische Demokratisierung und wirtschaftliche Liberalisierung nach dem Vorbild der sowjetischen Perestrojka entschieden ab.
Natur: Die Insel ist Oberwiegend flach. Gebirgscharakter besitzt Kuba besonders im Südosten, wo die erdbebenreiche Sierra Maestra eine Höhe von fast 2000 m erreicht. Im Norden liegen die niedrigen Bergländer von Havanna und Matanzas. Die zahlreichen Inseln und Riffe vor der Küste bestehen durchweg aus Korallenkalk. Auf der Insel herrscht ein wechselfeuchtes Klima.
Wirtschaft: Das wichtigste Anbauprodukt ist Zuckerrohr, daneben werden Kaffee, Tabak, Gemüse und Zitrusfrüchte angebaut. Etwa 80% der Nutzfläche werden durch Staatsguter bewirtschaftet. Gefordert werden Nickel, Mangan, Chrom und Kupfer. Die wichtigsten Industriezweige sind Nahrungs- und Genussmittelindustrie. Zum Devisenbringer hat sich del' staatlich geforderte Tourismus entwickelt.