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Argentinien      http://www.argentinische-botschaft.de/

Einwohner: 38,8 Mio.

Fläche: 2.780.400 km'

Hauptstadt: Buenos Aires

Staatsform: Bundesrepublik

Sprachen: Spanisch

Analphabetenrate: 2,8%

Lebenserwartung: 75 Jahre

Religionen: Christentum (röm.-kath.)

BSP pro Kopf: 3650 US-$

Währung: 1 Peso = 100 Centavos

Hauptwirtschaftszweige: Nahrungs­mittel-, Automobilindustrie, Petrochemie, Stahlerzeugung

Geschichte: Die erste spanische Siedlung entstand 1535 an der Stelle des heutigen Buenos Aires. 1776 wurde das spanische Vizekönigreich Rio de la Plata gegründet. Die diktatorische Herrschaft General Manuel de Rosas' (1829-1852) stellte die Einheit des Staates gewaltsam her. 1973 kehrte er aus dem Exil nach Argentinien zurück und wurde erneut Präsident. 1976 ergriff das Militär die Macht, nach dem Ende des Falklandkrieges leitete 1983 Raul Alfonsin einen Demokratisierungsprozess ein. Erst danach wurden die eigentlichen Machen­schaften der Militärregierung offensicht­lich. Eine schwere Wirtschaftskrise 2002 brachte das Land an den Rand der Unre­gierbarkeit.

Natur: Im Westen erstrecken sich die Anden mit den ostwärts vorgelagerten Sierras. Den nördlichsten Teil der argenti­nischen Anden bildet das Hochland der »Puna Argentina« mit ihren 5000 m hohen Gipfeln. Zahlreiche Bergrücken teilen das Hochland in oft abflusslose, von Salz­s Ompfen (Salares) ausgefüllte Becken. Südlich der Puna verengt sich das Hoch­gebirge zur Hauptkordillere. Im Osten liegen die Ebenen des Gran Chaco, der Pampas und von Mesopotamia. Das ost­patagonische Tafelland hat gebietsweise Mittelgebirgscharakter und fällt in Stufen zum Atlantik hin ab. Argentinien besitzt mehrere Klimaregionen, die vom tropisch­heißen Norden bis zu den subantarktisch­kühlen Breiten Feuerlands reichen.

Wirtschaft: Mehr als 70% des Staatsge­biets sind landwirtschaftliche Nutzflache, davon 50% Weideland, 10% Ackerland und 20% Wald. Es wird Getreide, Reis, Zuckerrohr, Hirse, Sojabohnen, Erdnüsse, Baumwolle, Tabak, Tee und Mate ange­baut. Die Rinderzucht hat große Bedeu­tung und erstreckt sich von den ausge­dehnten Ebenen des La-Plata bis tief in die Pampa.

 

Australien       http://www.germany.embassy.gov.au/

Einwohner: 20,2 Mio.

Fläche: 7.692.024 km2

Hauptstadt: Canberra

Staatsform: Parlamentarisch - föderative Monarchie

Sprachen: Englisch

Analphabetenrate: 1 %

Lebenserwartung: 80 Jahre

Religionen: Christentum

BSP pro Kopf: 21.650 US-$

Währung: 1 austr. Dollar = 100 Cents

Hauptwirtschaftszweige: Nahrungs­mittel, Wolle, Bergbau, Stahl

Geschichte: 1605/1606 betrat Willem Janszoon an der Westseite der Kap-York­Halbinsel australischen Boden. 1642 ent­deckte Abel Tasman die nach ihm be­nannte Insel Tasmanien. James Cook erklärte Ostaustralien 1770 als "New South Wales« zum britischen Territorium. 1901 wurde das Land durch die Grün­dung des Australischen Bundes unabhän­gig. Nach dem Zweiten Weltkrieg kamen viele Einwanderer nach Australien. Seit 1967 werden die Aborigines als gleichbe­rechtigte Bürger betrachtet, 1992 wurden mit dem Urteil im Mabo-Prozess den Ur­einwohnern ihre traditionellen Landrechte offiziell zuerkannt. Ende 1999 sprachen sich die Australier in einem Referendum fur die Beibehaltung der Monarchie aus.

Natur: Die Hochebenen und Gebirge formten sich erst nach dem Zerbrechen und Auseinanderdriften des Urkontinentes der südlichen Halbinsel (Gondwanaland) aus. Zwischen Westaustralischem Schild und den Ostaustralischen Kordilleren (Great Dividing Range) liegt das Mittel­australische Tiefland. Der Westaustrali­sche Schild, der eine Durchschnittslohe von etwa 300 m aufweist, umfasst etwa die Hälfte Australiens. Größere Erhebun­gen sind das Kimberley Plateau im Nor­den sowie die Macdonnell Range und Musgrave Range im »roten Zentrum« des Kontinentes. Hier finden sich auch die zwei geologischen Wahrzeichen des Lan­des: vereinzelt hochragende Inselberge, von den en Uluru (Ayers Rock) der be­kannteste ist. Im mittleren Westen prägen Wüsten das Landschaftsbild: Great Sandy Desert, Great Victoria Desert und Gibson Desert. Die Flüsse führen nur zeitweise Wasser und munden in Salzpfannen und Salzseen. Die zweite Großlandschaft ist das mittelaustralische Tiefland mit aus­gedehnten flachhügeligen Ebenen, die von häufig trockenfallenden Flüssen durchzogen werden. Die Ostaustralischen Kordilleren erstrecken sich entlang der Pazifikküste von Kap York bis nach Tasmanien,

Wirtschaft: Rund 60% der Staatsfläche werden landwirtschaftlich genutzt: 10% als Ackerland, der Rest als Weideland. Die wichtigsten Anbauprodukte sind Getreide, vor allem Weizen und Zuckerrohr. In der Viehwirtschaft dominiert die Schafzucht. Abgebaut werden Stein- und Braunkohle, Eisenerz, Bauxit, Uranerz, Erdöl und Erd­gas.

 

Bahamas      http://www.hk-bahamas.de

Einwohner: 323.000

Fläche: 13.878 km2

Hauptstadt: Nassau

Sprachen: English

Analphabetenrate: 4,5% _

Lebenserwartung: 70 Jahre

Religionen: Christentum

Währung: Bahama-Dollar

Hauptwirtschaftszweige: Tourismus, ­Bankenwesen

Geschichte: Auf der Watling Island betrat Kolumbus 1492 als erster Europäer ame­rikanischen Boden. Im Jahr 1717 über­nahm die britische Krone den Schutz der Kolonie. Seit 1729 besitzen die Bahamas den Status einer britischen Kronkolonie. Während der amerikanischen Prohibition 1920-1933 waren die Bahamas ein Zentrum des Alkoholschmuggels. 1973 erlangten die Bahamas ihre staatliche Unabhängigkeit.

Natur: Die Bahamas gehören zu den Westindischen Inseln und umfassen 30 größere und rund 700 kleinere Inseln. Sie bestehen aus Korallenkalken und verfes­tigten Kalksanden. Weite Teile der Inseln sind verkarstet; FIüsse gibt es nicht. Alle Inseln sind flach und haben weite Sand­strande und große Palmenbestande. Auf den Bahamas herrscht ein subtropisch­maritimes, mildes Klima.

Wirtschaft: Wichtigster Wirtschaftszweig ist der Tourismus. Die Bahamas haben sich zu einem international bedeutenden Bankenzentrum entwickelt. Nur 1 % der Gesamtfläche ist landwirtschaftlich nutz­bar. In Freeport auf Grand Bahama gibt es eine bescheidene Industrie.

 

Brasilien      http://brasilianische-botschaft.de

Einwohner: 186,4 Mio.

Fläche: 8.547.404 km2

Hauptstadt: Brasilia

Sprachen: Portugiesisch

Analphabetenrate: 411,6%

Lebenserwartung: 71 Jahre

Religionen: Christentum

Währung: Real

Hauptwirtschaftszweige: Textilien, Bekleidung, Genussmitell, Bergbau

Gesichte: 1500 landete der Seefahrer Alvares Cabral als erster Europäer Ian der brasilianischen Küste. 1565 wurde Rio de Janeiro gegründet, das ab 1763 Hauptstadt war. 1882 wurde Brasilien unabhängig und Pedro I. zum Kaiser ge­krönt. Die Wirtschaftskrise von 1889 ver­anlasste die Armee, Pedro II. als Kaiser abzusetzen und die Republik auszurufen. Innere Unruhen und regionale Anarchie bestimmten die folgenden Jahre. 1985 fanden erstmals wieder frei Präsidentenwahlen statt. Brasilien kämpft auch im 21. Jh. mit schwierigen Wirtschaftsverhältnissen und Korruption. Am 1. 1. 2003 trat Brasiliens neuer Präsi­dent Luiz Inacio Lula da Silva sein Amt an.

Natur: Brasilien gliedert sich in drei Groß­landschaften: Im Norden erstreckt sich an der Grenze zu Venezuela das Bergland von Guayana, an dieses schließen das Amazonastiefland und in der südlichen Landeshälfte das Brasilianische Bergland an. Das Amazonastiefland ist das größte Tropenwaldgebiet der Erde. Nach Süden zu erhebt sich der Planalto, das Brasiliani­sche Bergland, der den größten Teil Brasi­liens einnimmt. Die Berge des Mato Grosso umschlielßt die weite Ober­schwemmungsniederung des Pantanal. Das Klima ist tropisch, nur der äußerste Süden ist subtropisch. Im nordöstlichen Binnenland sind zehnmonatige Trocken­zeiten nichts Ungewöhnliches.

Wirtschaft: Angebaut werden Kaffee, Kakao, Zuckerrohr, Baumwolle, Getreide, Bohnen, Maniok, Gemüse, Früchte und Nüsse. Rund 25% des Staatsgebietes sind Weideland, die Rinderhaltung domi­niert. Im brasilianischen Teil des Amazo­nasbeckens befinden sich 12% aller welt- weiten Holzreserven. Die Binnen- und Küstengewässer werden kaum für den Fischfang genutzt. Brasilien besitzt u.a. reiche Vorrate an Eisen- und Manganer­zen sowie Edel- und Halbedelsteinen. Ober 90% der Energie wird aus Wasser­kraft gewonnen, das größte Wasserkraft­werk ist die Stauanlage Itaipu. Der Schwerpunkt der Industrie liegt bei der Schwer-, der Kraftfahrzeug- sowie der chemischen, pharmazeutischen und elektronischen Industrie. Die Rüstungsin­dustrie gewinnt zunehmend an Bedeu­tung.

 

Costa Rica      http://www.botschaft-costarica.de

Einwohner: 4,3 Mio.

Fläche: 51.100 km2

Hauptstadt: San Jose

Staatsform: Präsidiale Republik

Sprachen: Spanisch

Analphabetenrate: 4,2%

Lebenserwartung: 78 Jahre

Religionen: Christentum

Währung: 1 Costa-Rica-Colon = 100 Centimos

Hauptwirtschaftszweige: Tourismus, Halbleiterproduktion, Bananen

Geschichte: 1502 landete Christoph Kolumbus an der Küste von Costa Rica, das sich 1821 kampflos von Spanien Iö­sen konnte. Als selbständiger Staat mit eigener Verfassung konstituierte sich die Republik Costa Rica 1848. Das Land fand Anschluss an die wirtschaftliche und sozi­ale Entwicklung der westlichen Industrie­staaten. 1986 wurde Oscar Arias Sanchez zum Staatspräsidenten gewählt, der für seinen Friedensplan im Nicaragua-Kon­flikt mit dem Nobelpreis ausgezeichnet wurde

Natur: Costa Rica wird in Nord-Süd-Rich­tung von Gebirgsketten durchzogen. Da­bei bildet die Cordillera de Guanacaste den nördlichen Abschnitt; an sie schließt sich die Cordillera Central an. In beiden Gebirgen finden sich noch tätige Vulkane, Das Valle Central trennt als Quertal diese Gebirgszüge im Zentrum des Landes von der Cordillera de Talamanca. Der Cerro Chirripo ist der höchste Berg des Landes (3819 m). Der pazifische Bereich ist an der Südküste gegen Panama immer feucht; an­sonsten herrscht wechselfeuchtes Klima.

Wirtschaft: Die Landwirtschaft (Bananen, Kaffee) ist dominierender Wirtschaftsbe­reich; zusätzlich werden jährlich 1,5% der Waldflache gerodet. Obwohl es mehrere Lagerstatten gibt, werden zurzeit nur ge­ringe Mengen an Gold, Silber sowie Meer­salz abgebaut.

 

Deutschland      http://www.auswaertiges-amt.de

Einwohner: 82,7 Mio.

Fläche: 357.027 km2

Hauptstadt: Berlin

Staatsform: Parlamentarische Bundes­republik

Sprachen: Deutsch

Analphabetenrate: 1 %

Lebenserwartung: 79 Jahre

Religionen: Christentum (röm.-kath., prot.)

BSP pro Kopf: 25.250 US-$

Währung: 1 Euro = 100 Cents

Hauptwirtschaftszweige: Maschinen­ und Fahrzeugbau, Chemie, Elektrotechnik

Geschichte: Nach der Teilung des Fränki­schen Reiches wurde 962 das Heilige Römische Reich Deutscher Nation ge­gründet. 1356 regelte die »Goldene Bulle« Kaiser Karls IV. die Königswahl und die Vorrechte der Kurfürsten. Der Dreißig­jährige Krieg (1618-1648) endete mit dem Westfalischen Frieden, das Reich zerfiel in kleine Fürstentümer. Nach dem Sieg über Napoleon wurde der Deutsche Bund aus 39 Staaten gegründet. Bismarck gelang es, 1871 ein zweites deutsches Reich zu gründen. Nach dem verlorenen Ersten Weltkrieg gelangten 1933 die National­sozialisten an die Macht. Deren Herr­schaft endete erst mit der Niederlage im Zweiten Weltkrieg. Als Folge des Krieges wurde Deutschland geteilt. 1990 kam es zur friedlichen Vereinigung der beiden deutschen Staaten. Seitdem besteht Deutschland aus 16 Bundesländern.

Wirtschaft: Rund 50% des Staatsgebie­tes werden landwirtschaftlich genutzt. In der Viehzucht dominieren Schweine- und Rinderhaltung. Angebaut werden in Deutschland neben Getreide vorwiegend Futterpflanzen, Kartoffeln, Zuckerrüben und Ölfrüchte. Deutschland besitzt nur wenig Bodenschätze. Mehr als die Hälfte aller Erwerbstätigen sind im Dienstleis­tungsbereich tätig (Handel, Banken und Versicherungen). 30% aller Erwerbstäti­gen sind im verarbeitenden Gewerbe be­schäftigt. Im Bereich der Investitionsgüterindustrie führen der Maschinenbau, der Fahrzeugbau und die elektrotechnische Industrie. Bedeutende Industriegruppen sind auch die chemische Industrie sowie die Nahrungs- und Genussmittelindustrie.

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